Nachhaltige Behandlung gegen Parodontitis und Zahnverlust

Wenn es beim Zähneputzen blutet

  • Alarmsignale ernst nehmen

  • Zahnfleischentzündung behandeln

  • Langfristig eigene Zähne erhalten

Parodontitis-Behandlung in Eckernförde

Nur weil es etwas blutet, muss man nicht gleich rot sehen? Ein fataler Irrtum! Blutendes Zahnfleisch ist ein frühes, sehr ernst zu nehmendes Alarmzeichen für eine fortschreitende Parodontitis. So nennt man die chronische Entzündung des Zahnhalteapparates – umgangssprachlich redet man von „Parodontose“. Das bedeutet, dass nicht der Zahn, sondern das umliegende Gewebe erkrankt ist. Doch dieses Gewebe hat eine wichtige Aufgabe: Es versorgt den Zahn mit Nährstoffen und hält ihn fest. Das heißt, wenn dieses Zahnbett krank und geschwächt ist, reagiert es wie wir Menschen: Es zieht sich zurück und kann nicht mehr richtig seinen „Dienst“ tun, d.h. den Zahn nicht mehr festhalten – irgendwann wird er locker und fällt aus. Und das ist nicht die einzige Gefahr: Parodontitis erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und sogar Covid-19.

Dieser Prozess dauert natürlich sehr lange, doch wenn man nicht rechtzeitig etwas dagegen tut, ist er nicht aufzuhalten. Hat sich das Zahnfleisch erstmal zurückgezogen, kann man es nicht mehr wiederaufbauen. Deshalb ist es dringend notwendig, spätestens beim ersten Anzeichen einer Zahnfleisch-Entzündung zum Zahnarzt zu gehen. Er kann die ersten Symptome behandeln und dafür sorgen, dass die Entzündung nicht chronisch wird und weiter fortschreitet. Am besten ist es, regelmäßig zur Zahnvorsorge und zur professionellen Zahnreinigung zu gehen – so geben Sie der Parodontitis von vorne herein erst gar keine Chance.

Ursache für die Parodontitis („Parodontose“) sind Bakterien, die den Zahnbelag (Plaque) besiedeln. Wird er nicht regelmäßig durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt, bildet sich Zahnstein, und es entsteht das erste Stadium der Entzündung am Zahnfleisch, die Gingivitis. Bleibt diese unbehandelt, wandert die Entzündung in die tieferen Schichten unter das Zahnfleisch und greift das Bindegewebe und den Knochen an. Wer jetzt immer noch nicht die Notbremse zieht, riskiert den Abbau des gesamten Zahnhalteapparates und schließlich Zahnausfall.

Lassen Sie es nicht so weit kommen, denn die Zahnprophylaxe tut nicht weh, dauert nicht lange und ist nicht nur kostenlos, sondern spart sogar bares Geld: Wer regelmäßig zur Kontrolluntersuchung geht und dies in sein Bonusheft eintragen lässt, bekommt im fall eines Zahnersatzes einen Großteil der Kosten erstattet.

Behandlung von Zahnfleischentzündungen und Parodontitis

Was kann der Zahnarzt gegen Parodontitis tun?

Am Beginn steht die umfangreiche Diagnose, in der Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt mithilfe einer Sonde die Tiefe der Zahnfleischtaschen misst. Dieser Wert zeigt an, wie weit die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Außerdem wird untersucht, wie fest die Zähne sind. Auch eine Untersuchung und genaue Bestimmung der Bakterien kann hilfreich sein. Röntgenbilder geben Auskunft über den Zustand des umgebenden Knochens.

Dann erfolgt die eigentliche Behandlung: Der Zahnbelag und hartnäckiger Zahnstein wird vorsichtig und schonend, aber gründlich entfernt. Anders als bei der professionellen Zahnreinigung konzentriert sich die Parodontitis-Behandlung aber nicht nur auf den sichtbaren, oberen Zahn, sondern dringt in die tieferliegenden Teile, die Wurzeloberflächen, und in die krankheitsbedingten Taschen ein. So ist der Krankheitsherd zunächst gebannt und das Fortschreiten gestoppt. Nachhaltig aufhalten kann man die Parodontitis jedoch nur mit einer regelmäßigen Prophylaxe.

Anfahrt

Die Zahnarztpraxis in der Landratsvilla in Eckernförde ist sehr nahe der Innenstadt gelegen, Sie können uns mit allen Verkehrsmitteln ganz bequem erreichen. Die Bushaltestelle „Mühlenberg“ liegt direkt vor unserem Haus und wird von mehreren Buslinien bedient. Radfahrern stehen unsere eigenen Fahrradständer zur Verfügung.

Zahnarzt Landratsvilla Eckernförde